Lotto 6 aus 49

Lotto 6 aus 49 im Überblick

Die wichtigsten Details zu Lotto 6 aus 49

• Spielprinzip: aktiv, da aktive Auswahl der Zahlen
• Preis pro Spiel: 1 € pro Spielfeld + Gebühr pro Spielschein
• Gewinnzahlen: maximal 6 aus 49 pro Tippfeld, sowie Superzahl
• Gewinnklassen: insgesamt 9 Gewinnklassen
• Jackpot: Ja, kann bis zu 12 aufeinanderfolgende Ziehungen anwachsen
• Gewinnchance auf den Jackpot: 1 : 139 838 160 (6 Richtige + Superzahl)
• Mögliche Jackpothöhe: zwischen 1 Mio. € und 38 Mio. €
• Gewinnchance auf den Einstieggewinn: 1 : 76 (2 Richtige + Superzahl)
• Höhe des Einstiegsgewinns: 5 Euro, feste Quote
• Annahmeschluss :
o Mittwochs zwischen 17:30 und 18 Uhr (vom Bundesland abhängig), bei Lottohelden um 18.10 Uhr
o Samstags zwischen 18:30 und 19 Uhr (vom Bundesland abhängig), bei Lottohelden um 19.10 Uhr
• Ziehungen
o Mittwochs gegen 18.25 live auf lotto.de, Bekanntgabe um 18.54 auf ZDF
o Samstags gegen 19.25 live auf lotto.de, Bekanntgabe um 19.57 auf ARD
• Online und Offline spielbar?: ja, sowohl als auch
• Dauerspiel bzw. Abonnement möglich?: Ja, möglich

Eine kurze Chronik von Lotto 6 aus 49

Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die Geschichte von Lotto und im speziellem des deutschen 6 aus 49 widergegeben.

Das Lottospiel wurde im 15. Jahrhundert in Genau, Italien erfunden. Dort diente das Lottolos ursprünglich der Ermittlung neuer Ratsmitglieder. Hieraus entwickelte sich ein reger Wettbetrieb, der in den heutigen bekannten Lotterien und dem Glücksspiel Lotto mündete.

Eine der ersten großen Lotterien in Deutschland wurde 1614 in Hamburg abgehalten. Diese erfuhr über die Jahre an zunehmend größerer Beliebtheit und es entstanden weitere Lotterien an anderen Orten.

Während der folgenden Jahrhunderte veränderte sich das Lottospiel und entwickelte sich zu seiner heutigen in Deutschland gespielten 6aus49 Variante. Diese Form des Zahlenlottos beruht auf dem 6 aus 49 System und wird seit dem 9. Oktober 1955 in Deutschland durch den Deutschen Lottoblock veranstaltet.

Obwohl die erste Ziehung an einem Sonntag durchgeführt wurde, entwickelte sich der Samstag zum präferierten Lottoziehungstag. Die allseits bekannte Ziehung von Lotto am Samstag war geboren.

Ein Jahr später, am 17. Mai 1956, wurde die Zusatzzahl eingeführt. Die Absicht bestand darin die Gewinnklassen zu erhöhen, um dadurch eine bessere Gewinnaufteilung und demnach bessere Gewinnausschüttung zu erreichen.

Am 4. September 1965 wurde die erste Liveziehung im Fernsehen durchgeführt und am 28. April 1982 wurde Lotto am Mittwoch. Diese Lottoziehung beruhte zunächst auf dem 7 aus 38 Lottosystem, wurde jedoch circa 4 Jahre später, am 19. April 1986, auf das 6 aus 49 System umgestellt.

Aufgrund der Wiedervereinigung in Deutschland stieg die Anzahl an Lottospielern und gewonnen Jackpots. Daher entschloss sich der Lottoblock zur Einführung der Superzahl, damit höhere Jackpots erreicht werden. Die Superzahl wurde am 7. Dezember 1991 erstmalig gezogen und führte dadurch zu einer weiteren Gewinnklasse (der heutigen 1. Gewinnklasse – 6 Richtige + Superzahl).

Die bisher letzte große Änderung erfuhr Lotto 6 aus 49 am 4. Mai 2013. Die Spielformel 6 aus 49 blieb unverändert, aber ab dieser Ziehung fiel die Zusatzzahl weg. An ihre Stelle trat die Superzahl, wodurch das deutsche Lotto einfacher wurde.
Da von nun an die Zusatzzahl nicht mehr aus den verbleibenden 43 Zahlen gezogen, sondern der Superzahl entsprach, erhöhten sich zum die Gewinnchancen der Klassen 3, 5 und 7. Außerdem wurde eine weitere Gewinnklasse eingeführt wurde (9. Gewinnklasse – 2 Richtige + Superzahl) und bieten seitdem mehr Gewinnmöglichkeiten.

Das Spielprinzip und die Spielregeln von Lotto 6 aus 49

Spielprinzip von Lotto

Der Name des deutschen Lotto 6aus49, beschreibt bereits das einfache Spielprinzip. Dabei wählt man auf dem Spielschein in einem Tippfeld 6 Zahlen von 49 möglichen Zahlen aus. Im Fachjargon kreuzt man seine sechs Glückszahlen an. Aus diesem Grund spricht man bei dieser Art des Lottos auch von einer aktiven Lotterie .

Generell weist ein Spielschein insgesamt 12 Tippfelder auf. Dies gilt zumindest für das analoge Lotto am Lottokiosk und für einige Spielscheine der Online-Lottoanbieter, jedoch nicht für alle. Pro Lottoschein kann demnach zwischen 1 und 12 Tippfeldern ausfüllen. Für ein Tippfeld liegt der Preis bei einen Euro. Pro Spielschein kommen je nach Lottoanbieter noch unterschiedlich hohe Lottogebühren bzw. Bearbeitungsgebühren hinzu.

Der genauere Ablauf wird im Folgenden Schritt für Schritt erklärt, dabei sowohl für das analoge Lotto an den stationären Lottoannahmestellen als auch die digitale Variante bei einem Online-Lottoanbieter.

Spielregeln und genereller Spielablauf

Ablauf vom Lotto spielen am Lottokiosk (Analog Lotto)

1. Schritt

12 mögliche Tippfelder. Es stehen 49 Zahlen zur Wahl. Es müssen genau 6 Zahlen pro Tippfeld angekreuzt bzw. ausgewählt werden, ansonsten ist das Tippfeld ungültig und kann nicht an einer Ziehung teilnehmen. Pro Tippfeld fallen jeweils Kosten in Höhe von 1 € an.

2. Schritt

Im unteren Bereich hat man die Möglichkeit an den Zusatzlotterien Super 6, Spiel 77 und Glücksspirale teilzunehmen. Die Teilnahme an diesen „passiven Lotterien“ ist nicht zwingend erforderlich. Falls eine Teilnahme erwünscht ist, so erhöhen sich die Kosten für den Lottoschein.

3. Schritt

In einem weiteren Kästchen muss angegeben werden, ob man die ausgefüllten Tippfelder beim Mittwochslotto, beim Samstagslotto oder an beiden Ziehungstagen spielen möchte.

4. Schritt

In dem letzten Kästchen wird angegeben, ob man seine Zahlen nur ein einziges Mal oder für mehrere Wochen spielen möchte. In diesem Bezug spricht man von einem Einzelspiel oder einem Dauerspiel.

Nachdem diese Schritte durchgeführt wurden, gibt man seinen Spielschein beim Lottokiosk ab und es wird der Spieleinsatz ermittelt. Dieser ist schließlich mit der zusätzlichen Lottogebühr an den Lottokiosk zu entrichten, um an der kommenden Lottoziehung teilzunehmen.

Ablauf von Online Lotto bei digitalen Lotto Anbietern

1. Schritt

Wie beim analogen Spielschein müssen auch beim Online Lotto auf dem Lottoschein sechs Zahlen auf mindestens einem Tippfeld ausgewählt werden. Der Vorteil ist hierbei, dass man darauf hingewiesen wird, falls man zu wenig oder zu viele Kreuze gemacht hat.

Zudem gibt es die Funktion des Quicktipps . Bei einem Quicktipp werden die zu wählenden Zahlen per Zufallsgenerator generiert.

2. Schritt

Beim digitalen Spielschein können ebenfalls die drei Zusatzlotterien ausgewählt werden. Übrigens kann die Glücksspirale auch separat als einzelne Lotterie gespielt werden. Spiel 77 und Super 6 funktionieren jedoch nur bei der Abgabe eines Spielscheines mit mindestens einem ausgefülltem Tippfeld.

3. Schritt

Auch beim Online Lottospielschein muss angegeben werden, ob die befüllten Tippfelder am Mittwoch, am Samstags oder an beiden Ziehungstagen teilnehmen sollen.

4. Schritt

Genauso wie beim analogen Spielschein gibt man an, wie lange man diesen Spielschein spielen möchte.
Anders als am Lottokiosk wird einem bei seinem Spielschein direkt der aktuelle Spieleinsatz angezeigt. Man beachte aber, dass hier noch die Bearbeitungsgebühr bei der Spielscheinabgabe hinzu kommt.

Einzelziehung, mehrere Ziehungen oder Dauerspiel

Man kann seine Lottotipps sowohl für eine einzelne Ziehung (Samstag oder Mittwoch) oder für beide Ziehungstage als auch für mehrere Wochen (bis zu fünf) abgeben. Wer möchte kann auch einen Dauerschein abschließen und muss hierfür auf seinem Spielschein das „Dauerspiel“ ankreuzen.

Dies gilt übrigens für einen Online Lottoschein. Beim traditionellen Lotto in einem Lottokiosk kann man statt einem Dauerspiel das Abonnement ankreuzen.

Egal ob man nun ein Dauerspiel oder ein Abonnement abschließt, ab diesem Zeitpunkt hat der Spielschein mit unveränderten Zahlen bis auf Widerruf seine Gültigkeit. Zudem fallen wöchentlich die Lottokosten für den entsprechenden Spielschein an. Diese können im Regelfall durch Bankeinzug beglichen werden.

Ablauf einer Lottoziehung

Die Ziehung der Lottozahlen erfolgt seit 1965 für den Lottospieler als Live-Übertragung. Zunächst nur Samstag und seit der Einführung der zweiten wöchentlichen Ziehung auch am Mittwoch. Seit Juli 2013 kann man die Live-Ziehungen nur noch im Internet zu verfolgen. Falls man diese verpasst, so kann man die verpassten Ziehungen bei Youtube anschauen.
Wie ein Lottoziehung abläuft kann man im Folgenden 360°-Video sehen:

Wie man dabei sehen kann gibt es zwei transparente Trommeln, eine für die Ziehung der sechs aus 49 Gewinnzahlen und die andere für die Ermittlung der Superzahl (0 – 9). In die Trommeln werden die Lottokugeln hinzugefügt und durchgemischt. Anschließend werden die Gewinnzahlen automatisch gezogen. Zuerst die sechs Gewinnzahlen, anschließend die Superzahl.

Gewinnchance / Gewinnsummen / Gewinnklassen

Mit der Abschaffung der Zusatzzahl im Mai 2013 erhöhte sich in einigen Gewinnklassen die Gewinnchance. Zudem wurde die Anzahl der Gewinnklassen von 8 auf 9 erweitert. In die unterste Gewinnklasse gelangt man bereits mit 2 Richtigen und der Superzahl. Die Gewinnwahrscheinlichkeit liegt hier bei 1 zu 76. Bessere Gewinnchance bietet jedoch die 8. Gewinnklasse mit 3 Richtigen und einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 63. Um in Gewinnklasse 1 zu gelangen und den Jackpot zu knacken, muss man hingegen 6 Richtige tippen und die Superzahl haben. Die Chance hierfür liegt bei 1 zu 140 Millionen.

Ein Übersicht über alle Gewinnklassen, den Gewinnwahrscheinlichkeiten und den Gewinnquoten findet ihr hier: Link zu Gewinnklassen und Gewinnquoten

Gestartet wird eine Lotto Spielrunde an einem Mittwoch mit einem Jackpot von 1 Mio. €, an einem Samstag mit 3 Mio. €. Falls die 1. Gewinnklasse nicht belegt wird, so erhöht sich über die kommenden Ziehungen der Jackpot. Dabei wird die nicht gewonnene Summe dem Jackpot am folgenden Spieltag hinzu addiert. Der Jackpot wächst solange bis er geknackt wird.

Dieses Wachstum ist jedoch auf 12 Ziehungen beschränkt. Bei der 13. Ziehung ohne Platzierung in der 1. Gewinnklasse, wird der Jackpot in der darunter liegenden Gewinnklasse ausgeschüttet. Falls auch diese nicht belegt wird, dann in der darunter liegenden, usw. In einem solchen Fall spricht man von einer Zwangsausschüttung . Übrigens betrug der größte Jackpot , der jemals in Deutschland beim Lotto 6aus49 ausgeschüttet wurde, rund 37,7 Millionen Euro.

Allgemeines zur Verwendung der Spieleinsätze

Viele Lottospieler fragen sich sicherlich, was mit den Spieleinsätzen passiert. Dabei vermuten Einige, dass ein großer Teil der Einsätze in den Jackpot fließen. Doch dem ist nicht so! Um nun etwas Licht ins Dunkel zu bringen, wird im Folgenden aufgelistet, wie sich die Spieleinsätze verteilen.

• 50 % Gewinnausschüttung in 9 Gewinnklassen
• 23 % Konzessionsabgabe an den Staat (für Sportförderung, Umwelt- oder Jugendprojekte)
• 16,7 % Lotteriesteuer
• 7,5 % Provision für die Annahmestellen
• 2,8 % Einnahmen und Deckung der Verwaltungskosten der Lottogesellschaft
GGFS.: ein Beispiel Rechnung erstellen? – eventuell Statistiken zeigen (?)

6 aus 49 – Erhöhung der Gewinnchance – Kurzzusammenfassung

• Viele Tippfelder auf möglichst vielen Spielscheinen – erhöht die Chance = aber teuer
• Häufiges spielen = ebenfalls teuer
• Spielgemeinschaften = mehrere Spieler, weniger Kosten, mehr Felder = Gewinn muss aber geteilt werden
• Lottosystem bzw. Systemscheine – mehr Gewinnchancen
• Wahrscheinlichkeitsrechnung – kann nicht überlistet werden – Stochastik/Bernoullie-Versuch/Nominalverteilung – Mathematik des Lotto
• Zwar gibt es Häufungen von gewissen Zahlen, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit welche Zahl gezogen wird für jede die gleiche
• Viel wichtiger sind Regeln, an die man sich beim Tippen halten sollte: keine geometrischen Muster (Blöcke, Reihen, Kreuze), geburtstagsrelevante Zahlen (1 – 31), alte bereits gezogenen Gewinnzahlen, etc. – Warum,wird dir auf der Seite Lotto Tipps und Strategien erklärt – Ziel: Anzahl der Mitgewinner minimieren